Für Sie da.
Elke Edlinger
Standpunkte

Soziale Gerechtigkeit


Was empfindest du, wenn du siehst, dass Kinder – abhängig davon, wo sie geboren wurden und wer ihre Eltern sind – gute oder schlechte Möglichkeiten und unterschiedliche Chancen haben? Dass die Geldbörse der Eltern oft darüber entscheidet, wer eine gute Ausbildung machen kann? Dass Armut immer noch vererbt wird?


Was macht es mit dir, wenn eine alte Frau, die ihr Leben lang hart gearbeitet hat, nicht weiß, wie sie ihre Heizkosten bezahlen soll?
Wie geht es dir damit, wenn die, die arm sind, öfter krank werden und früher sterben, weil sie in schimmligen Wohnungen leben, in Gebieten mit stärkerer Umweltbelastung leben? Und weil sie sich jeden Tag Sorgen machen, wie es weiter geht.


Was sagst du dazu, dass es zum Beispiel für einen Rollstuhlfahrer noch immer schwer ist, ein Lokal zu besuchen, ohne durch Barrieren wie Stufen usw. daran gehindert zu werden? Oder dass eine barrierefreie Wohnung nicht so leicht zu finden ist?


Mich macht dies wütend, denn es ist ungerecht. Deswegen bin ich Politikerin geworden. Weil ich aktiv mitdenken, mitreden, mitgestalten möchte.
Eine faire und gerechte Stadt – das ist mein Ziel.


Familie


Als Mutter weiß ich, wie schwer es oft ist, Familie und Job „unter einen Hut zu bringen“. Das geht nur, weil mein Mann seit Beginn an für unseren Sohn genauso sorgt wie ich. Und weil wir einen tollen Betreuungsplatz in der Kinderkrippe, im Kindergarten und im Hort für unseren Sohn hatten. Und, weil wir das Glück hatten, dass unsere jeweiligen ArbeitgeberInnen zum Beispiel auch Verständnis hatten/haben, wenn Paul mal krank war. Aber dieses Verständnis gibt es längst noch nicht in allen Firmen. Und, welche Schwierigkeiten hat oft erst eine Alleinerzieherin? Da muss es noch mehr Hilfestellungen geben. Und wir brauchen noch mehr gute Betreuungsplätze, vor allem für die Unter-Dreijährigen und am Nachmittag für die Schulkinder.


Kinder


Ich will mehr Spielplätze, auf denen Kinder Natur und Abenteuer erleben können. Einen tollen Abenteuerspielplatz haben wir in Graz in der Gabelsbergerstraße. Der wird vom Verein Fratz Graz betreut. Dort können Kinder am Lagerfeuer sitzen, Hütten bauen und Hasen und Enten versorgen und vieles mehr. Solche Spielplätze sollte es in mehreren Stadtvierteln geben.


Wir brauchen eine Stadt, in der Kinder generell erwünscht sind. Kinder haben ein Recht darauf zu spielen, zu toben und Dinge ausprobieren zu können. Ich arbeite daher für eine „bespielbare Stadt“. Ein Beispiel dafür: Erinnerst du dich an die sogenannten „Murnockerln“ (ich weiß gar nicht, wie die wirklich heißen), die im Kulturhauptstadtjahr 2003 auf dem Südtirolerplatz gelegen sind. Jene Riesensteine, die jetzt im Augartenpark liegen? Da sind ständig Kinder darauf herumgeklettert und haben Spaß gehabt. Das ist ein gutes Beispiel für „bespielbare Stadt“, wenn z.B. Kunstwerke benützt werden dürfen.


Jugendliche


Freizeit ist viel mehr als (oft viel zu teure) Konzerte und (teures) „Fortgehen“. Ich möchte, dass Jugendliche Räume haben, wo sie sich treffen und abhängen können, auch wenn sie nicht viel Geld haben. Wo Bands proben können. Wo auch mal Mädchen allein unter sich sein können und vieles mehr.
Ich möchte, dass in Graz für Jugendliche vieles möglich ist, was sie in ihrer Freizeit machen können. Vielfältige Angebote und vor allem, dass es nicht in erster Linie von der Höhe ihres Taschengeldes abhängt, was geht und was nicht.

Und: Jugendliche müssen mitreden können. Nicht nur bei der Gestaltung ihres Bezirkssportplatzes, sondern bei möglichst vielen Dingen, die sie betreffen. Deswegen bin ich dafür, dass wir den Grazy-Stadtjugendrat wieder aufleben lassen.


Geld


Wir müssen uns entscheiden. Wofür gibt die Stadt Graz mehr Geld aus? Für teure Events und Prestigeprojekte oder für das, was den Grazerinnen und Grazern das Leben leichter macht. Ich bin für eine klare Entscheidung – für soziale Gerechtigkeit.


Politik


Was bewegt die Grazerinnen und Grazer, worüber machen sie sich Sorgen, welche Anliegen, Wünsche und Träume haben sie? Dafür möchte ich als Politikerin da sein. Manche sagen ja, „glücklich sein“ ist etwas rein Privates, das hat mit Politik nichts zu tun. Ich finde aber, dass es die wichtigste Aufgabe von PolitikerInnen ist, dafür zu arbeiten, dass die Menschen möglichst glücklich und zufrieden leben können – wenn sie wollen.
Elke privat von A-Z
Alles, was du über mich privat schon immer wissen wolltest, aber noch nie zu fragen gewagt hast ;-)


A wie Ausdauer Ich gebe nicht so schnell auf. Wenn ich durch eine Wand nicht durchkomme, dann such ich eben einen anderen Weg. Und: Manchen Wände sind gar nicht so stabil, wie man zuvor befürchtet hat ;-)
B wie Bücher Viele Lieblingsbücher: die meisten Bücher von John Irving (besonders „Owen Meany“ und „Gottes Werk und Teufels Beitrag“), „Zusammen sind wir weniger allein“ (Anna Gavalda), „Middlesex“ (Jeffrey Eugenides), die Bücher von Doris Dörrie, … und viele Krimis, aber auch Kinder- und Jugendbücher wie „Löcher“ (Louis Sachar), „Die Omama im Apfelbaum“ (Mira Lobe) und de facto alles von Christine Nöstlinger (von der Mini über den Franz bis zur Rosa Riedl Schutzgespenst) und leider viel, viel zu wenig Zeit zum Lesen.
C wie Chaos Notwendiger täglicher Kampf zu Hause, aufkommendes Chaos bereits im Keim zu ersticken, was - zugegeben - nicht so einfach ist.
D wie Durchwahl Bin unter 0664-2260447 erreichbar.
E wie Emanze Da mich Ungerechtigkeiten schon immer auf die Palme gebracht haben, war es gar nicht anders möglich, als dass aus mir eine Emanze geworden ist.
F wie Familie Ohne Hans Peter (mein Mann) und Paul (unser 15-jähriger Sohn) könnte ich das alles gar nicht machen. Sie geben mir Kraft und Halt, sind einfach die Sonnen in meinem persönlichen Sonnensystem.
G wie Graz Seit über 20 Jahren meine Heimat, aus der ich nie mehr weg möchte. Hat als Stadt genau die richtige Größe, ist gemütlich und dennoch lebendig. Und ich finde es einfach nett, dass du, wenn du in die Innenstadt gehst, mit Sicherheit jemanden triffst, den du kennst.
H wie Helfen Viele Menschen kommen zu mir und wollen Hilfe in verschiedensten Situationen. Es ist schön, wenn ich helfen kann. Und es ist manchmal zum Verzweifeln, wenn "gar nichts geht", weil z.B. Gesetze Hilfe nicht möglich machen.
I wie Igitt Mag keine Schnösel, keine VornehmtuerInnen, keine Alles- und BesserwisserInnen und vor allem auch keine selbstgefälligen Männer.
J wie Jugend Ich bin manchmal sehr froh, dass ich schon 39 werde. Denn Jugendliche haben es manchmal wahrlich nicht leicht: Wer will ich eigentlich sein? Wie will ich leben? Die Sehnsucht nach einer guten Partnerschaft, die Unsicherheiten, die Zukunft betreffend, ...
K wie Kino Gerne, wenn geht zumindest einmal im Monat. Lieblingsfilme: "Die fabelhafte Welt der Amélie" und "Das Leben ist schön".
L wie Lachen Ist ein Lebenselexier. Ich finde es sehr schön, dass ich mit Hans Peter und Paul oft ausgelassen lachen kann. Und es ist gut, dass ich auch über mich selbst lachen kann.
M wie Möglichkeiten Ich versuche, nicht in Schwierigkeiten sondern in Möglichkeiten zu denken – was - zugegeben - manchmal gar nicht so einfach ist.
N wie Neugier Ich bin sehr neugierig, das gebe ich gerne zu. Mich interessieren die Menschen einfach, mit denen ich zu tun habe. Was sie bewegt, was sie freut, was sie traurig macht, was sie erlebt haben, wovon sie träumen und vieles mehr.
O wie Ober Bin in einem Gasthaus am Land aufgewachsen, musste dort schon früh auch mithelfen. Was mir damals nicht immer gefallen hat, wovon ich heute aber glaube, dass ich vieles dadurch gelernt habe.
P wie Power Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen.
Q wie Quasseln Für wirklich gute Gespräche muss man besonders auch gut zuhören können.
R wie Reflexion Ich finde, die Bereitschaft zur (Selbst-)Reflexion ist eine wichtige Eigenschaft. Und ich selbst bin eine, die auch versucht, z.B. gerade in Konfliktsituationen über die Gruppendynamik, die da abläuft, „aus der Vogelperspektive“ zu reflektieren.
S wie Song Singen – ja, bitte! Oft und gern und laut, egal ob unter der Dusche, im Stiegenhaus oder bei Festen. Am liebsten, wenn Hans Peter Gitarre spielt.
T wie Tränen Ich habe mich noch nie für meine Tränen geschämt, Weinen-Können gehört einfach auch zum Menschen. Außerdem können Tränen manchmal sehr befreiend sein.
U wie UrlaubAm liebsten im Sommer in Jadranovo (kleiner Ort in Kroatien, wo relativ wenig los ist) in einem alten Substandardhaus direkt am Meer mit viel Schlafen, Lesen, Schwimmen,... und kurze Städtereisen hin und wieder - zuletzt Helsinki - ist aber auch schon wieder einige Zeit her :-(.
V wie Visionen Ich bin zwar Agnostikerin, habe aber dennoch einen festen "Glauben": Ich glaube fest daran, dass eine bessere, gerechte, friedvolle und solidarische Welt möglich ist. Und ich glaube an das Gute im Menschen.
W wie Weihnachten Ja, bitte und besonders gern mit richtig kitschigem Weihnachtsschmuck und großem Tannenbaum .
X wie X-Chromosome Frau-Sein ist zwar nicht immer ganz leicht, würde aber nie im Leben ein Mann sein wollen.
Y wie Ylang-Ylang Verwende gerne ätherische Öle. Ylang-Ylang macht mich fröhlich, Lemongrass munter.
Z wie Zander Ich esse eigentlich fast nie Fisch – nicht, weil er mir nicht schmeckt, sondern weil ich das Grätensuchen lästig finde.
Lebenslauf
verheiratet seit 1998 mit Dr. Hans Peter Stüger

gemeinsamer Sohn Paul, geboren 1994



geboren am 12. 07. 1970

in Groß St. Florian, Bezirk Deutschlandsberg als fünfte Tochter


Politische Stationen


seit 01.05.2008 Stellvertretende Vorsitzende der SPÖ Graz
seit 14.03.2008 Stadträtin für Soziales, SeniorInnen und Frauen in Graz
seit 06.2007 Vorsitzende der SPÖ Frauen Graz
03.2003-03.2008 stellvertretende Klubvorsitzende der SPÖ Graz
seit 04.2002 Vorsitzende der SPÖ Sektion Gries
03.1998-03.2008 Gemeinderätin der SPÖ Graz
1997 – 2000 Vorsitzende der JG Graz
1995 – 1996 Mitarbeit in der Themensektion der SPÖ Graz Forum für Toleranz, Solidarität und Humanität,
1991 – 1993 1. Sprecherin des VSStÖ Graz
1989 – 1994 Mitarbeit im VSStÖ Graz

» Mandatarin des Hauptausschusses der ÖH Uni Graz

» Stv. Vorsitzende der Fakultätsvertretung GEWI

» Studienrichtungsvertreterin für Pädagogik

seit 1. Mai 1990 SPÖ-Mitglied

Berufliche Stationen


01.2006 - 03.2008 Landesgeschäftsführerin der SPÖ Steiermark
04.2004 - 01.2006 Bezirksgeschäftsführerin der SPÖ Graz
11.2003 - 03.2004 Mitarbeiterin im GemeindevertreterInnen- verband Steiermark
11.1998 - 10.2003 Hauptberuflich Grazer Gemeinderätin
1996 - 1998 BFI Graz und Umgebung

Bildungs- und Qualifizierungsberaterin für Unternehmen

Trainerin in Arbeitsstiftungen & stiftungsähnlichen Maßnahmen:

» ASP Hartberg: Leitung von Berufsorientierungskursen und Aktivgruppen für arbeitssuchende Frauen

» Boehler-Arbeitsstiftung Kapfenberg: Leitung von Berufsorientierungskursen und Aktivgruppen für arbeitssuchende Männer

» Jugendarbeitsstiftung Graz: Leitung von Aktivgruppen für Jugendliche

» Konsumstiftung Graz: Individuelles Coaching für ältere Arbeitssuchende

1994 - 1995 Institut für Erziehungswissenschaften, Uni Graz

Fachtutorin

seit 1993 Tätigkeit als freiberufliche Trainerin u.a. für: Kommunikation, Präsentation, Moderation, Teamentwicklung, Projektmanagement
1993 - 1998 verschiedene Jobs, Werkverträge und Ferialtätigkeiten:

» Erstellung von Beratungs- und Informationsbroschüren für die ÖH Uni Graz

» Beratung von MaturantInnen, steiermarkweit

» Kellnerin in Grazer Gastronomiebetrieben

» dreimal Ferialtätigkeit im Ferienlager der Kinderfreunde/ Rote Falken in Keutschach

» zweimal Ferialtätigkeit als Stationsgehilfin im UKH Graz


Ausbildungsstationen


1976 - 1984 Volks- und Hauptschule in Groß St. Florian
06.1988 Matura am BORG Deutschlandsberg
09.1988 Umzug nach Graz
1988 - 1990 Medizinstudium, Uni Graz
1990 - 2002 Studium der Pädagogik, Uni Graz
(Schwerpunktsetzungen: Erwachsenenbildung/Arbeits- und Berufspädagogik; Frauenforschung)
Fotos
Kontakt
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Elke Edlinger

Rathaus, 3. Stock, Zimmer 362
Hauptplatz 1
8010 Graz

Tel.: 0316/872-2030
Fax: 0316/872-2039
Mobil: 0664 226 0 447
E-Mail: elke.edlinger@stadt.graz.at

Ebenso einfach können alle Internet-NetzerwerkerInnen mir eine Nachricht auf Facebook oder Xing zukommen lassen.

Gesprächstermine bitte nach telefonischer Vereinbarung
auch an Abenden oder Wochenenden möglich,
ebenso "Hausbesuche" (z.B. für Personen mit Mobilitätseinschränkungen)

Mein Büro-Team bilden:

Sekretariat:
Margot Bachlinger, Tel.Nr. 0316/872-2032
Ala Lambrecht, Tel.Nr. 0316/872-2031
Politische ReferentInnen:
Mag. Eugen Pachler, Tel.Nr. 0316/872-2034
Nina Pölzl, Tel.Nr. 0316/872-2033

Alle e-mail-Adressen: Vorname.Nachname@stadt.graz.at

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Schulgutscheinaktion startet am 1. September 2009
Die Kosten für den Schulstart belasten Familien sehr stark. Eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer Steiermark zeigt, dass pro Kind je nach Schulstufe Durchschnittskosten zwischen 73,53 Euro und 326,52 Euro anfallen. Eine kleine Hilfe bietet hier die „Schulgutscheinaktion“ des Sozialamtes der Stadt Graz, die von Dienstag, den 1. September bis Mittwoch, den 30. September 2009 läuft. MindestpensionistInnen, Sozialhilfe-EmpfängerInnen und BezieherInnen vergleichbar geringer Einkommen können diese Unterstützung in der Höhe von 51,- Euro beantragen.
 

Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch
Frauenstadträtin Elke Edlinger präsentiert Informationsbroschüre: „ungewollt schwanger“ – Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch.

 

Frauenstadträtin Elke Edlinger zu „Lass es knistern!“ auf Kartnigs Perspektiven-Werbung
Bürgermeister muss dafür sorgen, dass sexistische Werbung aus dem Stadtbild verschwindet!

 

Sozialstadträtin Elke Edlinger fordert Frühwarnsystem bei drohenden Stromabschaltungen
Die Lebenshaltungskosten sind in allen Bereichen gestiegen und für immer mehr Menschen reicht das Geld da einfach nicht mehr aus. Und gar nicht wenige GrazerInnen sitzen dann im Dunkeln. Jeden Monat werden in Graz über 10.000 Mahnschreiben an säumige StromschuldnerInnen verschickt, über 1.200 Stromabschaltungen angedroht und es kommt schätzungsweise sogar monatlich zu 250 bis zu 350 tatsächlichen Stromabschaltungen.
 


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